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Eine wesentliche Anforderung, die es im Rahmen der Bologna-Reformen umzusetzen gilt, ist die Studierendenfokussierung bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Diese Herausforderung ist dabei vor dem Hintergrund tradierter Lernkulturen zu bewältigen. In diesem Zusammenhang bringen die Studierenden bestimmte motivationale Voraussetzungen und ein gewisses Rollenverständnis ihrer Rolle in die Lernkulturen ein. Sofern die Hochschuldidaktik die organisationalen Strukturen erfolgreich gestalten möchte, sind diese internalen Bedingungen seitens der Studierenden zu berücksichtigen. Die im Artikel beschriebene lernkulturelle Bestandsaufnahme an drei Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, dass die personalen Dispositionen der Studierenden optimiert werden können und dass dies über die Gestaltung organisationaler Rahmenbedingungen ein Stück weit gesteuert werden kann.

10.08.2011 | Taiga Brahm & Anja Gebhardt (St. Gallen)

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