Agile Lehre als Handlungsfähigkeit unter Zwang: Wie Wirtschaftslehrende die Rigidität der Hochschule navigieren
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Wirtschaftslehrende stehen vor einem Paradox: Sie sollen agile Denkweisen fördern, agieren aber in rigiden Hochschulstrukturen. Die qualitative Interviewstudie mit sieben Early Adoptern an deutschen Hochschulen (Informationskraft-Sampling) rekonstruiert, wie Lehrende diesen Widerspruch bearbeiten. Als Mechanismus identifizieren wir „konstruktive Subversion“: formale Modulcompliance bei gleichzeitigem Aufbrechen des Lernprozesses durch Fehlertoleranz und Ownership-Transfer. Agile Lehre erweist sich als Ausdruck adaptiver Professionalität und situierter Agency – abhängig vom aktiven Schutz psychologischer Sicherheit gegen performative Bewertungslogik.
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