Innovativer Campus? Nicht nur eine Frage der Gestaltung gebauter Umwelt
Abstract
Im vorliegenden Statement wird aus einer sozialraumforscherischen Perspektive anhand eines kritisch-reflexiven Einwands am Beispiel von Fachhochschulen aufgezeigt, dass ein innovativer Campus, d. h. die Schaffung zeitgemäßer Lern-, Lehr- und Forschungsräume, nicht nur eine Frage der Gestaltung gebauter Umwelt darstellt. Rückt man statt der Baute und deren Gestaltung die Frage nach sozialräumlichen Bildungsräumen ins Zentrum, so lassen sich aus einer Akteursperspektive die unterschiedlichen Spannungsverhältnisse und Herausforderungen herausarbeiten, die sich aus der Steuerungs-, Planungs- und Nutzerinnen- und Nutzerperspektive ergeben und neue Gestaltungsperspektiven aufzeigen.
13.01.2012 | Eva Lingg & Christian Reutlinger (Rorschach)
Refbacks
- Im Moment gibt es keine Refbacks
Empfehlungen:
- Editorial: Wer sind "die Studierenden" in der "Bologna-Ära"? (Ausgabe: Jg.6/Nr.2)
- Editorial: Zusammenarbeit in der Hochschule - Lernräume, Bauten und Campusplanung (Ausgabe: Jg.7/Nr.1)
- Wo bitte geht's hier nach Bologna? Ohne Blick nach draußen kommt die Reform nicht ans Ziel (Ausgabe: Jg.6/Nr.2)
- Ganzheitliche nutzungs- und kostenoptimierte Hochschulbauplanung (Ausgabe: Jg.7/Nr.1)
- Kritische Informations- und Medienkompetenz im Spannungsfeld zwischen Hochschul- und Disziplinenkultur (Ausgabe: Jg.7/Nr.3)
- e-Learning und Change Management (Ausgabe: ZFHD 03)