Ein Angebot für alle? Heterogene Gruppen in hochschuldidaktischen Weiterbildungen
Abstract
Im deutschsprachigen Raum fehlen bislang weitgehend empirisch basierte Forschungsergebnisse, die fundierte Hinweise für die Gestaltung von Lehr- und Lern-Arrangements zur Entwicklung von Lehrkompetenz von Hochschullehrenden geben können. Anhand der Auswertung der Teilnahmestatistik und der Evaluationsbögen des ersten ordentlichen Semesters (WS 09/10) des neu eingerichteten Berliner Zentrums für Hochschullehre wird in diesem Beitrag die Frage verfolgt, ob dem Erwerb der Lehrkompetenz durch hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote eher homogene oder heterogene Gruppen dienlich sind. Erste Ergebnisse weisen auf Zusammenhänge zwischen heterogener Zusammensetzung einerseits und hoher Zufriedenheit andererseits hin und geben interessante Hinweise auf Zusammenhänge zwischen einzelnen didaktischen Gestaltungselementen (wie Handlungs-, Austausch-, Teilnehmer- und Praxisorientierung) und der Zufriedenheit der TeilnehmerInnen.
One Size fits all? Heterogeneous Groups in Teaching and Learning Courses for Higher Education
AbstractWith regard to improving centers for teaching and learning in Germany and the development of the academic staff at universities and universities of applied science, we have to admit a certain lack of existing evidence based research. What kind of teaching and learning arrangements can improve the teaching ability of academic staff? How should these groups be organised so that each participant has the chance to develop his or her own individual teaching skills? Should they be heterogeneous or homogeneous? These are just some of the questions that arise when one is trying to create teaching and learning programs for university lecturers. This paper provides some initial answers to these questions, based on empirical data and statistics gathered from evaluation.
13.12.10 | Sabine Brendel (Berlin)
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